ErdbeerWulf - Mär fürs Ohr
Hörbücher I Erzählungen I Keltische Harfe
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Eideen – eine keltische Götterreise
Eideen, einer keltischen Göttin, ist es im Himmel zu langweilig. Eine Mitgöttin entfernt sie aus der Götterwelt.
In der Welt der hellen Schatten findet Eideen im Regenbogenpalast eine kurze Weile Frieden, bis sie ein verbotenes Fenster öffnet und in die Welt der dunklen Schatten, in unsere Welt,stürzt. In eine goldene Fliege verwandelt, wird sie von einer Königin verschluckt und als Prinzessin geboren. Nach einem halben Leben und einem ganzen Lieben auf der Erde fordert sie der Sonnengott zur Rückkehr auf. Eideen muß sich entscheiden. Eine der schönsten Mythen Irlands, musikalisch eindringlich illustriert von Hans-AndrĂ©, erzählt von Jörn-Uwe Wulf.
Hörprobe:
gibt es bei eufonia.dehier geht es zur Hörprobe
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Dieses Hörbuch ist ein zauberhaftes Erlebnis der besonderen Art. Es ist eine Reise in eine ferne, von Mythen durchzogene Welt. Die Musik zu Eideen verbindet die reiche Tonsprache klassischer Musik mit Elementen der keltischen Folklore. Die Verwendung eines vielfältigen Instrumentariums sowie z.T. nicht-temperierter Stimmungen (akustisch reine tonale Stimmungen unter Verwendung des 11. Und 13. Obertons sowie Vierteltöne in der Palastmusik) ermöglichen eine eindringliche Illustration des Erzähltextes.
Die Erzählung von Eideen (gälisch: Etaìn) wird überliefert im „Gelben Buch von Lecan“,
teilweise auch im Lebor na hUidre“, dem Buch der „Dunklen Kuh“. Noch in unserem Jahrhundert fanden sich fehlende Teile der Sage in alten irischen Handschriften. Die noch vorhandene Pergamente stammen aus dem
12. und 14. Jh., man weiß aber, dass die Manuskripte Abschriften älterer Texte sind, die auf das 9. Jh. datiert werden. Vor der schriftlichen Fixierung wurde die Sage wohl viele Jahrhunderte zuvor mündlich überliefert. Die Wurzeln reichen wahrscheinlich bis in vorchristliche Zeiten zurück. Die wunderbaren Bilder von Gestaltenwandel und Wiedergeburt illustrieren eindrucksvoll den Glauben der Kelten an die Unendlichkeit des Lebens und die Unsterblichkeit der Seele. Wir verwenden hier, von uns etwas verändert, eine späte kunstvoll nacherzählte Fassung aus dem beginnenden 20. Jh. (Ella Young, Keltische Mythologie, Dublin, 1918). Die Episode mit Aillil, die dort fehlt, haben wir aus älteren Fassungen, in denen sie teilweise vorkommt, übernommen. Unser besonderer Dank gilt Sigrid Früh, die uns auf die Sage aufmerksam machte.
© ErdbeerWulf GbR - Das Layout der Homepage, die verwendeten Grafiken, Fotos und Texte
sowie die bereitgestellten Hörbeispiele sind urheberrechtlich geschützt. Impressum
Die Erzählung von Eideen (gälisch: Etaìn) wird überliefert im „Gelben Buch von Lecan“,
teilweise auch im Lebor na hUidre“, dem Buch der „Dunklen Kuh“. Noch in unserem Jahrhundert fanden sich fehlende Teile der Sage in alten irischen Handschriften. Die noch vorhandene Pergamente stammen aus dem
12. und 14. Jh., man weiß aber, dass die Manuskripte Abschriften älterer Texte sind, die auf das 9. Jh. datiert werden. Vor der schriftlichen Fixierung wurde die Sage wohl viele Jahrhunderte zuvor mündlich überliefert. Die Wurzeln reichen wahrscheinlich bis in vorchristliche Zeiten zurück. Die wunderbaren Bilder von Gestaltenwandel und Wiedergeburt illustrieren eindrucksvoll den Glauben der Kelten an die Unendlichkeit des Lebens und die Unsterblichkeit der Seele. Wir verwenden hier, von uns etwas verändert, eine späte kunstvoll nacherzählte Fassung aus dem beginnenden 20. Jh. (Ella Young, Keltische Mythologie, Dublin, 1918). Die Episode mit Aillil, die dort fehlt, haben wir aus älteren Fassungen, in denen sie teilweise vorkommt, übernommen. Unser besonderer Dank gilt Sigrid Früh, die uns auf die Sage aufmerksam machte.
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